Die Session 2015

Die tollen Tage sind vorbei und wir blicken auf eine tolle Session 2014/2015 zurück. Den Einstand machte der Sessionauftakt der Mönster Jonge in Kornelimünster. Im Januar ging es weiter mit der Aftershow-Party zur Pennsitzung. Und dann kam unsere Session in der Session: 6 Tage, 5 Auftritte, insgesamt 25 Stunden auf den tollsten Bühnen in Aachen, mit bis zu 7 Sets und rund 80 Stücken in einer Nacht. 


Bestens vorbereitet, das Programm deutlich aufgefrischt und mit neuem Outfit geht es am Fettdonnerstag mit dem Altweiberball im Pennzelt auf dem Katschhof los. Beste Stimmung in einem knallvollen Zelt mit feierwütigen Jecken bis 24.00 Uhr. 


Am Freitagabend steht die Aftershowparty nach der großen Sitzung der Börjerwehr im Eurogress an. Da kommt die Hiobsbotschaft: Christian, unser Bassist, meldet sich krank und weiß nicht, ob er es bis Aachen schafft. 5 Minuten vor dem Gig ist er da und meistert seinen Job fehlerfrei aber mit dem Kopf unter dem Arm. Um 4 Uhr morgens ziehen wir den Stecker und mit der Bühne in den Brüsselsaal, als Vorbereitung auf den Pennball am Samstag Abend.


Samstag mittags kommt die Meldung: Christians Situation hat sich verschlechtert. Er kann den Pennball nicht spielen. Horror. Was tun? Wir rufen und mailen x Bassisten an. Aber klar, wer hat am Karnevalssamstag schon Zeit? Endlich um 15.30 Uhr die Erlösung. Bernd Rensinghof erklärt sich bereit, einzuspringen. Um 18.00 Uhr treffen wir uns im Brüsselsaal, spielen kurz ein paar Stücke an, das erste Publikum ist schon im Haus. Dann geht es los. Alles weitere klären wir in den Spielpausen und per Talkback-Micro. Beim Höhner-Titel "Steh auf, mach laut" können wir uns kaum noch auf der Bühne halten. Christoph souffliert das gesamte Stück, Akkord für Akkord, unbemerkt vom Publikum. Grandios. Insgesamt läuft der Abend gut und Bernd macht einen guten Job.


Sonntag, Christian geht es noch nicht besser. Als Ersatz springt heute Leo Gentgen, der Last-Minute-Gitarrist aus Düren ein. Wieder gibt es Notizen und Talkback. Auch diesmal merkt das Publikum kaum etwas von der Situation. Mitten drin unsere Freunde von der Band Merrick aus Südtirol. Eine schöne Gelegenheit unter Kollegen ein paar Bierchen zu konsumieren :-)


Dienstag Nacht. Während vor der Tür der Trötemann der Börjerwehr brennt, verabschieden wir den Prinzen im Foyer des Stadttheaters Aachen – nach alter Tradition mit dem AKV-Marsch in Moll. Christian hat sich erholt und absolviert diesen Abend in guter Form. So geht die 5. Jahreszeit für uns zu Ende, mit einem Absacker im KöPi am Graben. 


Vielen Dank an die Penn, die Börjerwehr, das Team von Alwin Fiebus im Pennzelt, die Security im Zelt. Ein besonderer Dank gilt Bernd und Leo, für ihren spontanen und professionellen Einsatz. Der größte Dank gilt unserem Publikum, dass uns 5 Tage und Nächte mit ihrer Energie getragen hat.